Druckansicht

Aktuelles


März 2017

EPN Hessen-Kooperationsveranstaltungen:

STADTRUNDGANGSREIHE
Sa, 22.04.2017 (11h), Frankfurt/M.

Zwischen Anerkennung, Duldung und Abschiebung. Ein rassismuskritischer Stadtrundgang
Ein rassismuskritischer Stadtrundgang. Pädagogisch begleitete Tour für Schulklassen, FSJ-Seminare und andere Gruppen zum Thema Flucht und Asyl des Bildungskollektiv Bleiberecht. Im Rahmen von „PERSPEKTIVWECHSEL“ – Reihe kritischer Stadtrundgänge in Frankfurt und Offenbach



STADTRUNDGANGSREIHE
Sa, 29.04.2017 (11h), Frankfurt/M.

Eine kritische Führung durch das Frankfurter Bankenviertel
Finanzkritische Stadtrundgang. Ein Spaziergang zwischen den Bankentürmen der globalen Finanzmetropole Frankfurt vernküpft mit einer kritischen Einführung in das Thema Finanzmärkte. Im Rahmen von „PERSPEKTIVWECHSEL“ – Reihe kritischer Stadtrundgänge in Frankfurt und Offenbach



STADTRUNDGANGSREIHE
Sa, 06.05.2017 (11h), Frankfurt/M.

‚Wir sind die Heldinnen unserer eigenen Geschichte‘
Friedhofsführung zu Frankfurter Frauen mit politischer Power mit Dorothee Linnemann (Stadthistorikerin). Im Rahmen von „PERSPEKTIVWECHSEL“ – Reihe kritischer Stadtrundgänge in Frankfurt und Offenbach


>> Weitere EPN Hessen-Veranstaltungen

↑ zurück nach oben

22. Dezember 2016

Der EPN Hessen-Newsletter 12/2016 ist da!

Aus dem Inhalt unserer neusten Ausgabe:

Film- und Diskussionreihe FERN:WELT:NAH 3 | 2017: Das Netzwerkprojekt geht in die 3. Runde * Die CIL ist neugierig auf Ihre Klimawandel-Alltagsgeschichte * DIZ: Globales Lernen nach dem Freiwilligendienst – Fortbildungsreihe 2017 * CBM: Stellenausschreibung BildungsreferentIn * Aktuelle EPN Hessen-Kooperationsveranstaltungen * FORUM Globales Lernen: Nachlese zur November-Fortbildung zum Thema Flucht * Aus der Geschäftsstelle – Kurze Winterpause * Bundesweite Konferenz der Eine Welt-PromotorInnen: Wie kann Nachhaltigkeit gelingen? * Forderungen der Zivilgesellschaft an die deutsche G20-Präsidentschaft 2017 * Massive Steuerflucht auf Kosten des Globalen Südens * Schlaglicht: 10. Dezember – Tag der Menschenrechte * Materialien * Mitmachen: Kampagnen, Wettbewerbe & Ausschreibungen * Terminlese

Der Newsletter informiert über Aktivitäten im Netzwerk, entwicklungspolitische Neuigkeiten, neue Bildungsmaterialien aktuelle Mitmach-Aktionen und Veranstaltungen. Am besten gleich abonnieren!

>> Und hier geht es direkt zum Newsletter 12/2016

↑ zurück nach oben

Im November 2016 entdeckt (oder: lieber spät als nie …)

Comic-Klasse Kassel: Witzenhausener Kolonialgeschichte im Comicformat

Wir geben es unumwunden zu: Ganz, ganz neu ist die Publikation nicht – aber damals im Mai 2016 auf die Welt gekommen, ist sie schlicht unter unserem Radar durchgehuscht. Weil sie aber einem interessanten und zudem hessischen Projekt entstammt, möchten wir – wenn auch etwas verspätet – doch unbedingt noch darauf hinweisen: Die Anthologie „Raus Rein“ ist das Resultat eines Projekts der Klasse Illustration/Comic an der Kunsthochschule Kassel und beschäftigt sich mit einer Institution der deutschen Kolonialgeschichte: Die Kolonialschule Witzenhausen, gegründet 1898 – die einzige ihrer Art in Deutschland! Ziel dieser Einrichtung war es, Studierende auf das Leben in den deutschen Kolonien vorzubereiten. Die Geschichten, Dokumente und Texte illustrieren nicht nur historische Ereignisse, sondern bieten einen kritischen Blick auf ein unbekanntes Kapitel deutscher Kolonialgeschichte.

Die 178 Seiten starke Publikation mit Texten, Bildern und Illustrationen ist inhaltlich wie gestalterisch toll gemacht und kann direkt beim avant-verlag für 24,95 Euro bestellt werden. Prädikat: Unbedingt bestell- und lesenswert!

Weitere Infos:
>> Verlagsseite „Raus rein“

↑ zurück zur Materialien-Übersicht

November 2016

Metropolregion RHEIN.MAIN.FAIR:
Fairen Handel und Faires Handeln regional stärken

Am Freitag, den 18. November 2016 fand in Kelsterbach das erste Kick-off Treffen der Initiative „Metropolregion RHEIN.MAIN.FAIR“ statt, zu dem rund 80 TeilnehmerInnen aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft zusammenkamen, um sich darüber auszutauschen, wie der Faire Handel und auch das Faire Handeln in der Region gemeinsam gestärkt werden kann.

Die Rhein-Main-Region gehört zu den am stärksten internationalisierten Gebieten in Europa. Sie ist geprägt durch Flughäfen und Verkehrsknotenpunkte, zahlreiche internationale Messen in Frankfurt und Mainz, Produktionsstandorte und global vernetzte Dienstleistungszentren – und natürlich den Finanzstandort Frankfurt. Sie ist auch geprägt durch extreme Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt, auf dem Wohnungsmarkt, in Zugangschancen zu Bildung, Mobilität und Partizipation. Leben in Rhein-Main bedeutet außerdem, eine sehr hohe Präsenz von Menschen aus allen Regionen dieses Erdballs und damit ein unglaublicher Schatz an Wissen, Erfahrungen, Sprachen und Kompetenzen, von denen alle, die hier leben, direkt oder indirekt jeden Tag profitieren.

Die gerade entstehende faire Metropole RHEIN.MAIN.FAIR orientiert sich an den europäischen regionalen Zuordnungen und reicht damit weit über das Rhein-Main-Gebiet hinaus: im Norden bis nach Fulda und in den Vogelsberg, im Osten bis ins bayrischer Aschaffenburg, im Westen bis nach Limburg und im Südwesten bis zur Bergstraße und ins rheinland-pfälzische Alzey. Das verbindende Element der sehr diversen Metropolregion ist der Faire Handel: Aktuell leben bereits 51% der insgesamt 5,6 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main in zertifizierten Fairtrade-Städten oder -Kreisen.


Weitere Infos:
>> RHEIN.MAIN.FAIR Info-Flyer (PDF)

↑ zurück nach oben

Oktober 2016

Neues Mitglied: Nord-Süd-Forum Frankfurt/M.

Unser Netzwerk wächst weiter! In diesem Monat begrüßen wir das 101. Mitglied im Entwicklungspolitischen Netzwerk Hessen:

Nord-Süd-Forum Frankfurt am Main – „Global denken-lokal handeln“

Das Nord-Süd-Forum Frankfurt hat sich im Jahr 1991 auf der Grundlage der Agenda 21 bzw. dem Rio-Prozess gegründet. Das Forum ist ein Zusammenschluss von Initiativen, Organisationen und Personen, die in Frankfurt in der entwicklungspolitischen Bildung, in Partnerschaftsprojekten, in der Solidaritätsbewegung oder der Entwicklung der Stadtgesellschaft aktiv sind. Sie engagieren sich damit auf ganz unterschiedliche Weise für individuelle, soziale und politische Menschenrechte und machen sich für solidarische Alternativen stark, die es Menschen ermöglicht, in ihrem ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlich-sozialen Umfeld Entwicklungschancen und Teilhabemöglichkeiten zu haben. Über den Zusammenschluss im Forum zielen die Mitglieder darauf ab, Menschen in Frankfurt für solche Eine Welt-Perspektiven zu sensibilisieren und ein Bewusstsein für die globale Verantwortung im eigenen lokalen Handeln zu wecken. Auch EntscheidungsträgerInnen der Wirtschafts- und Kommunalpolitik der Stadt Frankfurt sollen in den Dialog mit einbezogen werden.
(Weitere Infos auf der Webseite des Nord-Süd-Forums: www.nordsuedforumfrankfurtmain.de)

Ganz neben nebenbei bemerkt: Das Nord-Süd-Forum Frankfurt wir in diesem Jahr 25 Jahre jung! Wie das ‚Jubiläum’ begangen wird, erfahren Sie in Kürze. Zwischenzeitlich heißt EPN Hessen sein jüngstes Mitglied herzlich willkommen und gratuliert ihm zu seinem 25-jährigen Bestehen.

Sie sind auch interessiert an einer Mitgliedschaft im EPN Hessen als Verein, Organisation oder als Fördermitglied? Auf unserer Webseite finden Sie alle wichtigen Informationen sowie die Beitrittserklärung zum Ausdrucken. Machen Sie mit – zusammen bewegen wir mehr!

Weitere Infos:
>> EPN Hessen Mitglied werden
>> Warum EPN Hessen-Mitglied werden? 14 gute Gründe

↑ zurück nach oben

September 2016

Neues Positionspapier der agl:
„Die Schule macht’s – mit der Zivilgesellschaft“

Schulen sind zunehmend gefragt, Globales Lernen in ihre Einrichtungen zu integrieren, um SchülerInnen in der komplexen (Welt-)Gesellschaft zu begleiten und sie auf die Zukunft vorzubereiten. Die Politik reagiert auf diesen Bedarf: Die Verabschiedung der 2030-Agenda und der Beschluss des UNESCO-Weltaktionsprogramms verleihen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und dem Globalen Lernen deutlich Rückenwind. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat ein „Schulprogramm“ aufgelegt, welches auf einen flächendeckenden Ausbau und eine strukturelle Verankerung der BNE und des Globalen Lernens abzielt. Ein weiterer Meilenstein ist die Neuauflage des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung im Jahr 2015, der sich als Impulsgeber für Bildung und Verwaltung auf allen Ebenen und für alle schulischen Serviceeinrichtungen und Kooperationspartner versteht.

Nichtregierungsorganisationen und entwicklungspolitische Initiativen, die in der BNE und im Globalen Lernen tätig sind, unterstützen diese politischen Entwicklungen, schließen daran an oder setzen wesentliche Impulse in den Diskursen. Mit dem Positionspapier „Die Schule macht`s – mit der Zivilgesellschaft“ richtet sich die Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) an politische Akteure auf Bundes- und Landesebene, um für eine zunehmende Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteuren im Globalen Lernen zu werben. Das Papier stellt die zentrale Bedeutung der zivilgesellschaftlichen Akteure im Globalen Lernen für eine zukunftsfähige Bildung in der Schule dar und formuliert Leitsätze für eine gute Zusammenarbeit zwischen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren, die für eine Beförderung der BNE und des Globales Lernens in der formalen Bildung grundlegend sind.

Weitere Infos:
>> agl-Positionspapier „Die Schule macht’s – mit der Zivilgesellschaft“ (PDF)
>> Webseite der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt Landesnetzwerke (agl)

↑ zurück nach oben

September 2016

Neue Online-Lernplattform nachhaltige Entwicklungsziele

Die im Herbst 2015 von der UNO verabschiedeten Sustainable Development Goals (SGDs), stellen für die nächsten fünfzehn Jahre einen wichtigen Referenzrahmen für die internationale und nationale Politik dar. Um sich auch vermehrt in der Schule und der Bildungsarbeit damit auseinanderzusetzen, haben nun acht entwicklungspolitische Organisationen die Webseite „Lernplattform nachhaltige Entwicklungsziele“ vorgestellt. Auf der Webseite finden sich didaktische Materialien und Medien zu den SDGs. Dabei handelt sich um eigene Materialien der Organisationen als auch um Veröffentlichungen anderer Institutionen oder Organisationen zu den SDGs. Für eine regelmäßige Aktualisierung der Seite wird gesorgt.

Gerne können BesucherInnen der Seite eigen erstellte und veröffentlichte Materialien über ein Formular an die Redaktion der Seite senden, um diese auf der Seite zu veröffentlichen.

Weitere Infos:
>> Lernplattform nachhaltige Entwicklungsziele

↑ zurück zur Materialien-Übersicht

September 2016

Zivilgesellschaftliche Kritik an der bundesdeutschen Umsetzung der Agenda 2030

Ein Jahr nach Unterzeichnung der Agenda 2030 durch die Bundesregierung zogen zivilgesellschaftliche Verbände eine erste Bilanz der Umsetzung der neuen nachhaltigen Entwicklungsziele. Das Fazit von terre des hommes und der Welthungerhilfe fielen dabei eher gemischt aus. Zwar hätte sich die Weltgemeinschaft mit der Unterzeichnung der Sustainable Development Goals (SDGs) neue ambitionierte Ziele gesetzt, doch ein Hauptkritikpunkt bleibe weiterhin die fehlende Kohärenz der nationalen Umsetzung. Die deutschen Entwicklungsinitiativen könnten so Armut und Hunger nicht effektiv bekämpfen.

Gerade die ärmsten Staaten im Afrika südlich der Sahara, die von Armut, Instabilität und Hunger betroffen seien, würden immer weniger durch Entwicklungshilfe unterstützt. Allein seit dem Jahr 2010 sei der Anteil dieser Länder an der deutschen Entwicklungshilfe von 28 auf 23 Prozent gesunken, keines der Länder in Subsahara-Afrika gehörte im Jahr 2014 zu den ersten zehn Entwicklungshilfeempfängern. Der Anstieg der Entwicklungshilfe im Jahr 2015 sei vor allem in Maßnahmen für die Flüchtlingsbetreuung in Deutschland selbst geflossen, die Bekämpfung von Fluchtursachen sei in den Hintergrund gerückt. Doch die besonders von Armut gefährdeten Gruppen seien die Opfer von Krisen und Konflikten sowie Kinder und Jugendliche in ländlichen Regionen. Dabei seien längerfristige Ziele, wie der Aufbau funktionierender Rechtssysteme oder die Förderung der Grundbildung in den Herkunftsländern, die effektivsten Maßnahmen um Perspektiven für die Bevölkerung vor Ort schaffen könnten.

In ihrem „Kompass 2030: Niemanden zurücklassen“ präsentieren terre des hommes und Welthungerhilfe nun einen Überblick über die entwicklungspolitische Arbeit der Bundesregierung und leiten fünf Politikfelder ab, in denen Handlungsbedarf besteht. So soll eine wirksamere und inklusivere Entwicklungspolitik gefördert werden, die auch Initiativen der Zivilgesellschaft nachhaltig verankert.

Weitere Infos:
>> epo-Meldung „Ein Jahr Agenda 2030“ (07.09.)
>> Welthungerhilfe: „Kompass 2030: Niemanden zurücklassen“
>> Pressemeldung von terre des hommes zum Kompass 2030
>> „Kompass 2030“ als PDF

↑ zurück nach oben

August 2016

Entwicklung braucht Entschuldung:
EPN Hessen unterstützt die Kampagne „Debt 20“

Die Debt20-Kampagne des Bündnisses erlassjahr.de lädt zivilgesellschaftliche Gruppen dazu ein, sich der Forderung nach einem geordneten Staateninsolvenzverfahren anzuschließen und somit das drängende Thema des internationalen Schuldenmanagements auf die politische Agenda des G20-Gipfels zu heben. Hintergrund der Kampagne ist die anstehende G20-Präsidentschaft Deutschlands, die am 01. Dezember 2016 beginnt und somit im nächsten Jahr entscheidend die Agenda der G20 beeinflussen kann. Im Juli 2017 werden in Hamburg die 20 wirtschaftsstärksten Nationen und viele internationale Organisationen zusammentreffen, um über die Lage der Weltwirtschaft und globale Finanzstabilität zu diskutieren.

Auch das EPN Hessen hat sich der Kampagne „Debt 20“ angeschlossen und unterstützt somit die Forderungen des zivilgesellschaftliche Bündnisses, endlich ein faires, unabhängiges und transparentes Insolvenzverfahren für Staaten zu schaffen und somit einer neuen Schuldenkrise im Globalen Süden vorzubeugen. Denn Schuldenkrisen haben ganz konkrete Auswirkungen auf die Bevölkerung der betroffenen Länder und treffen meist die Ärmsten und Verwundbarsten in der Gesellschaft.

Um die Kampagne zu unterstützen können Verbände, Organisationen und Netzwerke ihre Logos an erlassjahr.de senden. Zusammen mit der Forderung eines fairen Entschuldungsverfahrens sollen die Logos im Herbst 2016 an die Bundesregierung übergeben werden.

Weitere Infos:
>> Debt20-Kampagne
>> erlassjahr.de

↑ zurück nach oben

Druckansicht  Druckansicht