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Aktuelles


Aktueller Newsletter:

Der EPN Hessen-Newsletter 07/2016 ist da!

Aus dem Inhalt unserer neusten Ausgabe:

Das EPN Hessen zählt nun 100 Mitglieder! * Entwicklung braucht Entschuldung: EPN Hessen unterstützt die Kampagne „Debt 20“ * Rückblick: „Global nachhaltige Entwicklungsziele (SDGs) und die große Transformation? – von hehren Zielen zu konkreten Schritten“ * Aktuelle EPN Hessen-Veranstaltungen * Tour de Fair 2016 – Weltladen-MitarbeiterInnen radeln für den Fairen Handel * NETZ e.V. stellt Jahresbericht 2016 zur Ernährungssituation in Bangladesch vor * Zentrum Ökumene: Studiennachmittage zum Thema Flucht * CIL-Werkstatt: Klimawandel im Alltag * CBM: Seminar zu inklusiver Projektarbeit * Aus der Geschäftsstelle * „Hessen entwickeln für die Eine Welt“ – Neues aus dem PromotorInnenprogramm * Eröffnung der Internationalen Dekade für Menschen Afrikanischer Abstammung * UN-Resolution zum besseren Schutz von LSBTI-Personen verabschiedet * Die große Transformation mit Leben füllen (Teil 3) * „From Zero to Hero“: Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie auf dem Prüfstand * Materialien * Mitmachen: Kampagnen, Wettbewerbe & Ausschreibungen * Terminlese

Der Newsletter informiert über Aktivitäten im Netzwerk, entwicklungspolitische Neuigkeiten, neue Bildungsmaterialien aktuelle Mitmach-Aktionen und Veranstaltungen. Am besten gleich abonnieren!

>> Und hier geht es direkt zum Newsletter 07/2016

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Multifortbildung „Einstieg in die (entwicklungs-)politische Bildungsarbeit“ am 28.10.2016

Unsere zweitägige Fortbildung “Einstieg in die (entwicklungs-)politische Bildungsarbeit“ richtet sich an alle, die erst wenig oder noch gar keine Erfahrung mit der Konzeption und Umsetzung eigener Bildungsangebote besitzen, sich diese aber aneignen wollen.
Ihr wollt über ein bestimmtes Thema informieren und damit möglichst viele Menschen erreichen? Ihr möchtet spannende Diskussionen anregen und in einen produktiven Austausch kommen? Eure Themen und Inhalte habt ihr klar? Das ist ein guter Start! Zu den Grundlagen ‚guter‘ Bildungsarbeit gehören allerdings noch weitere Überlegungen, z.B. zu den Zielgruppen, die angesprochen werden sollen oder zum geeigneten Veranstaltungsformat, um eurer Vorhaben erfolgreich umzusetzen. Dabei geht es um Methoden, Zeitmanagement, wichtig sind jedoch auch andere grundsätzliche Aspekte wie die Vermeidung stereotyper Kommunikation in Wort und Bild.
Am ersten Tag der Fortbildung wird Doreen Thieke, Bildungsreferentin des Weltladens Marburg, grundlegende Überlegungen zur Umsetzung von Bildungsangeboten vorstellen. So stellen sich bei der Planung eigener Projekte Fragen wie: Wer soll angesprochen werden, und wie? Welche Methoden gibt es und welche sind im jeweiligen Rahmen sinnvoll einsetzbar? Was gilt es, bei der Zeit- und Ressourcenplanung zu beachten?
In zweiten Teil des ersten Tages gibt Anna Schick von ebasa e.V. einen Einblick in Perspektiven rassismuskritischer Bildungsarbeit und gibt konkrete Beispiele, was es an welchen Stellen zu beachten gibt. Dabei geht es etwa um die verwendete Bildsprache oder darum, wer vor welchem Hintergrund wie über wen spricht und welche Geschichten erzählt werden?
Der zweite Tag der Fortbildung soll dann später, in Absprache mit den Teilnehmenden, stattfinden. Seine Ausgestaltung möchten wir ganz an den von Euch am ersten Tag formulierten Bedarfe und Interessen ausrichten. Es soll dann auch Gelegenheit geben, Eure konkreten Ideen und Projekte zu reflektieren und Euch in der Planung zu unterstützen.

Weitere Infos:
Ort: Frankfurt am Main
Datum: Freitag 28. Oktober 2016 (erster Seminartag)
ReferentInnen: Anna Schick (ebasa), Doreen Thieke (Bildungsreferentin)
Datum: zweiter Termin nach Absprache
Zeitrahmen: jeweils 10-17Uhr
Teilnahmegebühr: 10 Euro (inkl. Verpflegung)
Anmeldung: info[at]epn-hessen.de


Oxfam: Etikettenschwindel in deutschen Supermärkten

Der Handel mit Bananen und Ananas ist ein Milliardengeschäft. Allein im Jahr 2015 importierte Deutschland über eine Million Tonnen Bananen im Wert von knapp 845 Millionen Euro sowie fast 130.000 Tonnen Ananas im Wert von 115 Millionen Euro. Gleichzeitig sind die ArbeiterInnen hochgiftigen Pestiziden schutzlos ausgeliefert, GewerkschafterInnen werden unterdrückt und bedroht und Mindestlöhne unterschritten. Die von Oxfam Deutschland durchgeführte Untersuchung „Süße Früchte, bittere Wahrheit. Die Mitverantwortung deutscher Supermärkte für menschenunwürdige Zustände in der Ananas- und Bananenproduktion in Costa Rica und Ecuador“ zeigt am Beispiel der Ananasindustrie in Costa Rica und der Bananenindustrie in Ecuador, mit welchen dramatischen sozialen und ökologischen Kosten der Anbau tropischer Früchte verbunden ist.

Um auf prekären Zustände aufmerksam zu machen, hat Oxfam im internationalen Verbund mit 18 Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften die Kampagne „Fit für Fair?!“gestartet. Diese fordert von Lidl, dass sie sich für den Gesundheitsschutz der ArbeiterInnen, faire Löhne und die Stärkung von Gewerkschaftsrechten einsetzt. Teil dieser Kampagne ist eine E-Mail-Aktion, mit der man die Forderungen des Netzwerkes unterstützen kann.

Weitere Infos:
>> Studie “Süße Früchte, bittere Wahrheit (PDF)
>> Unterstützung der Kampagne „Fit für Fair?!“

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Verfassungsbeschwerde gegen CETA mitunterzeichnen

Das ausverhandelte Abkommen CETA zwischen der EU und Kanada ist TTIP durch die Hintertür: Von der Paralleljustiz für ausländische Investoren bis zur Gentechnik – vieles, was bei TTIP droht, würde mit dem Handelsabkommen CETA schon Realität. CETA könnte sogar ohne die Zustimmung des Parlamentes in Kraft gesetzt werden. Genannt wird es „vorläufige Anwendung“, aber diese kann mehrere Jahre dauern und endgültige Folgen haben.
Um das Abkommen noch zu verhindern, hat sich ein Bündnis aus Campact, Mehr Demokratie und Foodwatch gebildet, das zu einer ‚Bürgerklage’ gegen CETA aufruft und gegen die vorläufige Anwendung vor dem Bundesverfassungsgericht klagen will. Jede deutsche Staatsbürgerin und jeder deutsche Stadtsbürger kann sich an der Klage beteiligen, Als Prozess-Bevollmächtigten konnte der renommierte Völkerrechtler Prof. Dr. jur. Bernhard Kempen gewonnen werden. Wer sich beteiligen möchte, kann Prof. Kempen mit einer Vollmacht ausstatten und sich vor dem Bundesverfassungsgericht durch ihn vertreten lassen. (Es entstehen dabei weder Kosten noch andere Verpflichtungen.)
Die InitiatorInnen sind überzeugt, dass die demokratischen Mitwirkungsrechte der BürgerInnen durch das Freihandelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada ausgehöhlt werden – und genau dagegen wollen sie beim Bundesverfassungsgericht Beschwerde einlegen!

Weitere Infos:
>> Verfassungsbeschwerde „Nein zu CETA“

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lobOlmo: Neue Fair-Trade-Bilddatenbank veröffentlicht

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ – doch nicht immer ist das passende Bild zur Hand oder der bekannte Fundus schon mehr oder weniger ausgeschöpft … Für entwicklungspolitische Organisationen oder Weltläden, die professionelle Bilder speziell zum Themenschwerpunkt Fairer Handel oder Nachhaltiger Tourismus suchen, hilft die neue Online-Bilddatenbank von EPN Hessen-Mitglied lobOlmo weiter. lobOlmo, das sind Jutta Ulmer und Michael Wolfsteiner. Als freies FotografInnen- und JournalistInnen-Team sind sie regelmäßig in Lateinamerika, Asien und Afrika unterwegs. Die beiden sind assoziierte Mitglieder der World Fair Trade Organization (WFTO) und kooperieren weltweit mit verschiedenen Fair-Handels-Akteuren.
In ihre Datenbank haben sie bisher über 2500 Fotos eingearbeitet, die sie in den letzten Jahren in Lateinamerika gemacht haben, und die sie nun Interessierten zu fairen und erschwinglichen Preisen zur Nutzung überlassen. In nächster Zeit sollen auch Fair-Trade-Fotos aus Sri Lanka und weiteren asiatischen, afrikanischen und lateinamerikanischen Ländern folgen. Die Fotos können dabei nach Produkten, Ländern oder Schlagworten durchsucht werden. Wer für seine Flyer, Plakate, Webseiten oder Rollups Bildnutzungsrechte erwerben möchte, kann sich direkt per Mail mit den UrheberInnen in Verbindung setzen.

Weitere Infos:
>> lobOlmo-Bilddatenbank
>> lobOlmo-Webseite

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